Hausmittel

Nagelhygieneöl gegen Nagelpilz

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Einer meiner Lieblingsempfehlungen, ist das Pflegeöl gegen Nagelpilz von Schwarz.

Enthalten sind Sonnenblumenöl, Orangenöl, Teebaumöl, Ringelblume und Salbei. Also alles nur 100 % Natürliche Bestandteile!

Die Bewertung sind sehr gut, was für eine natürliches Produkt gegen Nagelpilz nicht üblich ist.

Dieses Nagelhygieneöl sollte zwar unter der Kategorie Geheimtipps gegen Nagelpilz zu finden sein, ist aber meiner Meinung nach, eher als Hausmittel zu sehen.

Nagelpilz Hausmittel – Was hilft wirklich?

Nagelpilz ist ein Ärgernis, das man so schnell wie möglich bekämpfen sollte, um eine weitere Ausbreitung und schlimmere Komplikationen zu vermeiden. Viele Betroffene scheuen sich davor, scharfe Chemikalien auf Nägel und Haut zu streichen und wollen den Nagelpilz natürlich behandeln. Denn viele Mittel, die gegen Nagelpilz verschrieben werden oder in der Apotheke erhältlich sind, werden nicht von jedem vertragen und sind nicht frei von Nebenwirkungen. Dies gilt insbesondere für verschreibungspflichtige Tabletten, die zwar Pilzinfektionen beseitigen, aber auch Organe wie die Leber belasten.

Glücklicherweise gibt es eine ganze Reihe von natürlichen Mitteln, die sich als Alternative anbieten. Viele einfache Hausmittel gegen Nagelpilz sind in so gut wie jedem Haushalt vorhanden. Welche Mittel zur Bekämpfung einer Mykose zur Verfügung stehen, um den lästigen und unschönen Nagelpilz wieder loszuwerden, haben wir in diesem Artikel über die besten Hausmittel gegen Fußpilz und Nagelpilz zusammengestellt.

Egal, für welche Methode man sich jedoch entscheidet, das wichtigste Prinzip ist in jedem Fall, die Behandlung wirklich so lange fortzusetzen, bis der Nagelpilz abgetötet ist. Da Pilze hartnäckig sein können, kann dies bis zu mehreren Monaten dauern.

Wichtig: Die hier beschriebenen Mittel sollen eine Ärztliche Beratung nicht ersetzen. Sie sind lediglich als ergänzende Informationen gedacht. Suchen Sie bei einer hartnäckigen oder wiederkehrenden Nagelpilz-Infektion oder bei auftretenden Komplikationen wie Entzündungen, allergischen Reaktionen und Juckreiz in jedem Fall ärztlichen Rat.

Essig gehört zu den am häufigsten empfohlenen Hausmittel gegen Nagelpilz am Zeh und an den Fingern. Die am häufigsten eingesetzten Varianten sind Apfelessig gegen Nagelpilz und konzentrierte Essigessenz gegen Nagelpilz. Allerdings liegen bisher keine Studien dazu vor, ob Essig Nagelpilz tatsächlich wirksam beseitigen kann. 

Zwar ist bekannt, dass Essigsäure pilzabtötende Eigenschaften besitzt, jedoch ist gerade beim Nagelpilz behandeln mit Essig zu beachten, dass der Pilz tief im Nagel sitzen kann und der Essig nicht unbedingt bis an die letzten Stellen gelangt. Werden nicht alle Pilzsporen abgetötet, so kann der Pilz nach dem Absetzen der Behandlung erneut wuchern. 

Als unterstützende Behandlung kann jedoch möglicherweise Apfelessig innerlich angewendet helfen. Denn dieser stärkt die Abwehrkräfte und macht den Organismus widerstandsfähiger gegen Parasiten und Pilze.

Der Vorteil bei der Behandlung mit Apfelessig gegenüber konzentrierter Essigessenz ist der, dass die umliegende Haut nicht beschädigt oder gereizt wird. Apfelessig gleicht den pH-Wert der Haut aus und wirkt regenerierend, was die Behandlung unterstützt.

Um Nagelpilz mit Essig zu behandeln, wird dieser pur (bei Essigessenz: verdünnt) auf die betroffenen Nägel aufgetupft. Danach sollte der Nagel an der Luft trocknen. Wichtig ist es bei jeder Behandlung, dass die Socken täglich gewechselt und bei mindestens 60º C gewaschen werden.

Das Öl des australischen Teebaums wird bereits seit Jahrtausenden als Heilmittel bei Hauterkrankungen eingesetzt. Es besitzt fungizide und entzündungshemmende Eigenschaften. Dadurch eignet es sich auch zur Bekämpfung von Nagelpilz. 

Bei manchen Personen kann Teebaumöl jedoch allergische Reaktionen hervorrufen. Daher sollte es unbedingt verdünnt angewendet werden. Wissenschaftlich konnte die Wirkung von Teebaumöl gegen Nagelpilz noch nicht nachgewiesen werden.

Wenn Sie mit Hilfe von Teebaumöl Ihren Nagelpilz selbst behandeln wollen, wird das verdünnte Öl am besten mehrmals täglich auf den betroffenen Nagel aufgetupft, am besten mit einem Wattestäbchen. Vollständig trocknen lassen und täglich frische, bei 60º gewaschene Socken anziehen.

Der aktive Wirkstoff in Kurkuma, das Curcumin, hat sich auch als ein wirksam pilzabtötendes Mittel erwiesen. Im Labortest war Curcumin gegen 23 verschiedene Pilze wirksam. Laut einer Studie der Universität Oxford aus dem Jahr 2009 konnte sich Curcumin sogar bei einigen Pilzarten als stärker wirksam erweisen als das gängige Pilzmittel Fluconazole. Allerdings wurden bei den Labortests dieser Studie vorwiegend Hefepilze getestet, nicht die für Nagelpilz meistens verantwortlichen Fadenpilze. 

Ein klarer Vorteil von Kurkuma ist jedoch, dass es durch die enthaltenen Mineralien und Antioxidantien die umgebene Haut und auch den Nagel selbst nährt und stärkt, sodass die Abwehrkräfte gegen Pilze und andere Infektionen unterstützt werden. Besonders wichtig ist dies beim Schutz gegen bakterielle Sekundärinfektionen.

Anwendung: Wenn Sie Kurkuma als Nagelpilz Behandlung Hausmittel ausprobieren möchten, dann verrühren Sie frisch gemahlenes oder getrocknetes Kurkumapulver mit Wasser oder alternativ mit Oliven- oder Kokosöl. In Öl lösen sich die aktiven Wirkstoffe von Kurkuma besonders gut auf. Dadurch erhalten Sie eine streichfähige Paste, die Sie auf den betroffenen Nagel aufstreichen und mit einem Pflaster bedecken. Dieser Vorgang sollte zwei- bis dreimal täglich wiederholt werden. Die Kurkuma-Ölmischung kann auch auf Vorrat hergestellt und in einem Glasgefäß im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Ätherische Öle wie Nelken- oder Lavendelöl sind ebenfalls stark wirksam gegen Pilze. Lavendelöl ist insbesondere auch wirksam gegen die Hauptverursacher von Nagelpilz, nämlich Fadenpilze. Laut einer Studie der portugiesischen Universität Coimbra aus dem Jahr 2011 ist ätherisches Lavendelöl unter Laborbedingungen tatsächlich in der Lage, Fadenpilze abzutöten.

Auch die desinfizierende Wirkung von Nelkenöl kann man sich bei der Bekämpfung von Nagelpilz zunutze machen. Der Hauptwirkstoff im Nelkenöl, das Eugenol, wirkt vor allen Dingen pilzabtötend und antibakteriell und betäubend. Daher wird Nelkenöl auch traditionell bei Zahnschmerzen eingesetzt.

Will man ätherische Öle zur Bekämpfung von Nagelpilz verwenden, müssen diese unbedingt zunächst verdünnt werden, da sie sonst stark ätzende Eigenschaften besitzen. Dazu löst man 5 Tropfen Öl in einem Esslöffel Wasser auf und betupft den betroffenen Nagel mehrmals täglich mit der gewonnenen Lösung. 

Als zusätzliche begleitende Maßnahme der Nagelpilzbehandlung kann man auch einem Fußbad einige Tropfen ätherisches Lavendel- oder Nelkenöl oder auch eine Mischung aus beiden zugeben und die Füße für zehn Minuten darin baden. 

Das Lavendelöl bleibt lange Zeit an der Haut haften und hält sie frisch und bekämpft wirksam die Ausweitung der Pilzinfektion. Auch können ein paar Tropfen ätherisches Öl dem letzten Spülgang der Waschmaschine zugesetzt werden, um Socken gründlich zu reinigen und gegen Pilzsporen zu schützen.

Oreganoöl ist ein weiteres ätherisches Öl mit Inhaltsstoffen, die Pilze wirksam bekämpfen können. In erster Linie ist hier das Thymol zu nennen, ein Phenol, hinzu kommen die weiteren Phenole Carvacrol, Borneol und Cymol. Weitere Bestandteile sind Ascorbinsäure und Tannine. Zudem ist Oreganoöl sehr mineralstoffreich. Dieser Mix an wertvollen Bestandteil macht Oreganoöl auch zu einer Geheimwaffe gegen Nagelpilz. Besonders Thymol und Carvacrol enthalten wirksame Stoffe, die das Wachstum von Pilzen verhindrn und diese abtöten können.

Ein Vorteil der Behandlung mit Oregano ist, dass es im Gegensatz zu den beiden oben genannten Ölen unverdünnt angewendet werden kann, was die Anwendung deutlich bequemer macht. Allerdings darf es nur auf intakter Haut verwendet werden, bei kleinen Kratzern oder auch Entzündungen kann es brennen.

Anwendung von Oreganoöl gegen Nagelpilz: Schnelden Sie den betroffenen Nagel zunächst vorsichtig so kurz wie möglich, ohne die umliegende Haut zu verletzen und entfernen Sie alle bröckeligen Bestandteile soweit wie möglich. Tragen Sie dann 2-3 Mal täglich einige Tropfen Oreganoöl mit Hilfe eines Wattestäbchens auf. Setzen Sie die Behandlung täglich fort, bis der neue Nagel nachgewachsen ist.

Im Grunde genommen gilt Manukaöl als ein Vertreter der Teebaumöle, da es wie dieses von einer Pflanze aus der Familie der Myrtengewächse gewonnen wird, genauer gesagt dem sogenannten neuseeländischen Teebaum. Es hat jedoch aufgrund seiner Eigenschaften und Wirksamkeit einen eigenen Abschnitt verdient. Denn seine Wirksamkeit soll die des gewöhnlichen Teebaumöls um das Vierzigfache übersteigen und dennoch gilt es als besonders mild.

Die wirksamen Bestandteile im Manukaöl heißen Leptospermon, Isoleptospermon und Flaveson sowie Triketone. Diese können Pilze, Bakterien und sogar Viren abtöten. Aufgrund dieser Eigenschaften bei gleichzeitiger Milde ist Manukaöl besonders interessant als Mittel gegen alle möglichen Hauterkrankungen und auch ein wirksames Mittel gegen Nagelpilz. 

Hinzu kommt, dass Manikaöl die Regenerierung der Haut- und Nagelzellen unterstützt und daher für ein schnelleres Nachwachsen der Nägel sorgt. Insbesondere die Triketone sind die pilzabtötenden Bestandteile des Manukaöls.

Um Manukaöl gegen Nagelpilz anzuwenden, wird es zweimal täglich mit einem Wattestäbchen oder Pad auf den betroffenen Nagel aufgetupft. Alternativ kann man das Öl auch auf ein Pflaster tupfen und dieses am betroffenen Zeh oder Finger befestigen. Der Vorteil: Das Öl kann so besonders lang einwirken.

Manukaöl muss nicht unbedingt verdünnt werden, empfindliche oder zu Allergien neigende Personen sollten es dennoch 1:1 mit Wasser verdünnen. Diese Behandlung muss wie alle Nagelpilzbehandlungen über mehrere Wochen hinweg täglich durchgeführt werden, um erfolgsversprechend zu sein.

Ein Mittel, das in jedem Haushalt vorhanden ist und das sich zur unterstützenden Behandlung von Nagelpilz durchaus eignet, ist Backpulver. 

Backpulver besteht aus Natriumhydrogenkarbonat oder Natron. Dieses stark alkalische Pulver schafft ein Milieu, in dem Pilze nicht überleben können. Genau das ist auch die Idee hinter der Anwendung von Backpulver als wirksames Mittel gegen Nagelpilz. Ein weiterer Effekt von Natron ist, dass es austrocknend wirkt. 

Ein wenig Backpulver in Schuhen oder Socken könnte also dazu beitragen, dass Pilze kein günstiges Milieu mehr vorfinden, um zu wachsen. Denn bekanntlich bevorzugen Pilze eine dunkle, feuchte Umgebung. Außerdem kann Backpulver den Juckreiz lindern, der häufig mit Pilzinfektionen einhergeht, besonders dann, wenn der Nagelpilz auf die Nagelhaut oder die umliegenden Zehen übergegriffen hat.

Anwendung: Um Backpulver gegen Nagelpilz einzusetzen, muss dieses mit einer kleinen Menge Wasser zu einer Paste verrührt werden. Diese Paste wird direkt auf den betroffenen Zehen- oder Fingernagel aufgetragen. Verwenden Sie dazu entweder ein Wattepad oder ein sauberes Tuch. Lassen Sie die Mischung etwa 10 Minuten einwirken und entfernen Sie danach die Reste mit einem trockenen Tuch. 

Es empfiehlt sich nicht, das Backpulver länger auf der Haut zu lassen, da es ansonsten zu Reizungen führen kann. Wiederholen Sie die Anwendung mindestens 2 Mal am Tag über mehrere Wochen hinweg.

Ein regelrechter Geheimtipp Nagelpilz ist die Verwendung von Mundwasser gegen Nagelpilz. Mundwasser dient dazu, schädliche Mikroben im Mund zu bekämpfen, die für schlechten Atem und Zahnfleischentzündungen verantwortlich sind. Kann ein solches Mittel auch gegen Nagelpilz helfen? 

Viele, die Listerine gegen Nagelpilz bereits ausprobiert haben, schwören darauf, dass das Mundwasser nicht nur wirksam ist, sondern in der Wirkung auch viele andere Mittel und Medikamente übertrifft. Auch wenn die Wirkung noch nicht wissenschaftlich untersucht wurde, gibt es zumindest eine Studie aus dem Jahr 1995, die die Wirkung von Listerine gegen Pilzinfektionen bestätigt. Allerdings ging es hierbei nicht um Nagelpilze, sondern um Infektionen mit Hefepilzen in der Mundhöhle. Dennoch sind damit zumindest pilzabtötende Eigenschaften belegt und es könnte einen Versuch wert sein, Listerine gegen den hartnäckigen Nagelpilz einzusetzen.

Zur Anwendung wird Listerine im Verhältnis zu einem Teil Listerine zu zwei Teilen lauwarmem Wasser verdünnt. Stellen Sie genügend Mischung her, um den gesamten Fuß oder die gesamten Füße damit zu bedecken. Diese Mischung gießt man in einen Behälter, der groß genug ist, dass der Fuß oder die Füße hineinpassen. In dieser Mischung badet man die Füße jeden Tag für etwa 45 Minuten. Nach fünf Tagen sollte ein Tag pausiert werden, danach wird die Behandlung wie gehabt fortgesetzt. 

Aber Vorsicht: Auch, wenn Listerine keine schädlichen Nebenwirkungen auf Haut und Nägel hat, kann sie die Füße grün verfärben. Daher eignet sich diese Behandlung eher nicht im Sommer zur Barfußzeit. Auch kleine Wunden können brennen, wenn das Mundwasser hineingerät.

Lösungen!

Hausmittel gegen nagelpilz!

Viele Mittel, die gegen Nagelpilz verschrieben werden oder in der Apotheke erhältlich sind, werden nicht von jedem vertragen und sind nicht frei von Nebenwirkungen.

Medikamente gegen Nagelpilz!

Es werden nur Mittel erwähnt, die rezeptfrei im Handel oder in der Apotheke erhältlich sind.​

Nagelpilz Lasern!

Die Laserbehandlung führt entweder allein oder in Kombination mit einem Antimykotikum zum Behandlungserfolg.

Geheimtipps Nagelpilz!

Die besten präventive und repressive Geheimtipps gegen Nagelpilz.